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Deutsch-französischer

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Club Radolfzell e.V.

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Bouleturnier des Deutsch-Französischen Clubs am 11.8.2015

Die Boulegruppe hat sich unter der Leitung von Vizepräsident Ekkehard Baur zur aktivsten Abteilung des Deutsch-Französischen Clubs (DFC) entwicklelt. Immer mehr Mitglieder lassen sich von dem südfranzösischen Nationalsport begeistern. Auf einer früheren Firmenbrache in Böhringen pflegt der DFC seit Jahren allwöchentlich das Pétanque, eine provenzalische Spielart des Boule. An dem diesjährigen Bouleturnier nahmen als Gäste auch zahlreiche Mitglieder der Deutsch-Französischen Vereinigung Mühlhausen-Ehingen teil.

Das DFC-Bouleterrain verfügt über 12 Bahnen, auf denen sich die Teams mit ihren silbernen Metallkugeln sportlich messen können. Geschicklichkeit und Taktik sollte man schon mitbringen, um beim Pétanque erfolgreich zu sein, betonte DFC-Vizepräsident Ekkehard Baur zu Beginn des Turniers. Dies sei jedoch völlig altersunabhängig. Dies zeigte sich auch bei diesem Wettbewerb. Die älteste Teilnehmerin mit immerhin schon 92 Jahren schlug sich gegenüber der meist deutlich jüngeren Konkurrenz recht wacker. Natürlich sei Pétanque von den körperlichen Anforderungen her kein Hochleistungssport. Trotzdem könne es ganz schön anstrengend sein. Ein Turnier finde bei jedem Wetter statt, wie auch dieses Mal, wo auf dem DFC-Boulegelände rund 40 Grad Hitze herrschten. In der provenzalischen Partnerstadt Istres wird Pétanque fast rund um die Uhr, auf allen möglichen Plätzen, bei jeder Witterung und zu jeder Jahreszeit mit viel Leidenschaft gespielt. Beim Jumelage-Jubiläumsfest in Istres waren auch DFC-Mitglieder bei einem Turnier mit von der Partie.

Da Pétanque in der Provence als eine alte sportliche Tradition gepflegt wird, wird es auch im DFC nicht als Kampfsport sondern vor allem als gesellschaftliche Sportart betrieben, bei der Kommunikation und Geselligkeit im Vordergrund stehen. So wurde das Turnier mit einem Glas Pastis als willkommenes Zielwasser eingeleitet, bevor Ekkehard Baur die Bahnen für die ausgelosten Teams freigab. Rund drei Stunden lang konnten sich die Teilnehmer bei brütender Sommerhitze messen. Die Siegerehrung nahmen Ekki Baur und DFC-Präsident Rainer Denfeld gemeinsam vor. In diesem Jahr hatten die Gäste aus Mühlhausen-Ehingen entweder eine glücklichere Hand oder einfach eine größere Treffsicherheit beim Schießen auf die kleine Holzkugel, dem Cochonnet (Schweinchen), mitgebracht. Gewinnerin des Radolfzeller Wanderpokals wurde als bestes DFC-Mitglied Gaby Martin. Alle Teilnehmer erhielten Sachpreise. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen konnte man sich von den körperlichen Strapazen wieder stärken und mit gekühlten Erfrischungen den Durst löschen.

Der große Wurf
Pétanque, die provenzalische Variante des Boulespiels, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Beim Bouleturnier des Deutsch-Französischen Clubs Radolfzell gab es mit über 50 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung. Alle hatten dabei das kleine Cochonnet, die Zielkugel, ins Visier genommen.
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Siegerehrung
Auf dem Siegertreppchen landeten beim Bouleturnier des DFC Radolfzell Gäste aus Mühlhausen-Ehingen. Turnierleiter Ekkehard Baur nahm die Ehrungen von Sandra Hackfort, Norbert Diefenbacher und Folker Zagrodski vor. Beste Radolfzeller Teilnehmerin war Gaby Martin, der Präsident Rainer Denfeld von links) den DFC-Wanderpokal überreichte.
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Bilder und Text: Roland Dost